Investoren Afrika

Investoren Afrika

Das zurückhaltende Verhalten von Investoren Afrika liegt sicher an dem Bild, das viele von dem schwarzen Kontinent haben. So dominieren Schlagwörter wie Aufstände, Bürgerkriege, Armut oder Krankheiten eher das Denken wie das Ölvorkommen oder andere Bodenschätze.

Abhängig von dem jeweiligen Land bietet ein Investment in Afrika insgesamt gesehen dennoch hohe Renditechancen. Metalle, Öl und Kupfer bestimmen den Export Afrikas maßgeblich. Aus dem wirtschaftlichen Aufstieg asiatischer Länder ergibt sich eine große Nachfrage insbesondere für den afrikanischen Kontinent. Beteiligungen in Angola sind gekennzeichnet von seinem reichen Ölvorkommen. Aber auch die Kommunikationsbranche kann in Afrika hohe Gewinne verzeichnen. So sind zwar Telefonfestnetze wenig verbreitet, ein Großteil der Bevölkerung schließt sich jedoch Mobilfunknetzen an.

Dies wiederum hat zur Folge, dass durch die Nutzung von Handys Grundvoraussetzungen für ein Geschäftsleben geschaffen werden, von dem immer auch die Wirtschaft profitiert.Dennoch sind die Risiken bei einer Investition in Afrika nicht von der Hand zu weisen. Neben gesellschaftlich, politisch und geopolitisch bedingten Problemen, wie beispielsweise der Rückgang der Agrarproduktion und die damit verbundene Wirtschaftskrise in Simbabwe, die Konflikte in Äthiopien oder Somalia oder die Unruhen in Kenia, sehen sich Geschäfte in Afrika mit ganz alltäglichen Problemen konfrontiert.

So ist die Bürokratie wenig strukturiert und arbeitet wenig effektiv im Bezug auf die Schnelligkeit und Transportwege werden durch schlechte Straßenverhältnisse und langwierige Kontrollen und Abfertigungen an den Staatsgrenzen verzögert.

Die Strom- und Wasserversorgung ist nicht überall gegeben, arbeitet nicht immer zuverlässig und wird nur schleppend ausgebaut, was auch darin begründet liegt, dass der Diebstahl von Stromkabeln und Rohren weit verbreitet ist. Somit kann die Ansiedlung eines Unternehmens in Afrika eine kostspielige Investition werden, insbesondere dann, wenn die Zufahrtsstraßen oder die Versorgungseinrichtungen wie Strom und Wasser selbst finanziert werden müssen. Dennoch sind Gewinne zu erwirtschaften und im Sinne der Weltwirtschaft sollten Investitionen nicht gänzlich an Afrika vorbeifließen. 

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