Übersicht zu Bonuszertifikaten

Infos und Übersicht zu Bonuszertifikaten 

Bonuszertifikate sind in erster Linie für Aktienanleger und für Renteninvestoren mit begrenzter Risikobereitschaft interessant.

Das günstige Verhältnis von Chancen und Risiken ermöglicht vielseitige Einsatzgebiete und so kann beispielsweise die Möglichkeit auf eine hohe Rendite durch die Bonuszahlung vorhandene Verluste auch bei nur mäßigen Kursanstiegen verhältnismäßig schnell ausgleichen.

Anleger, die zum ersten Mal in Aktien investieren, profitieren von dem Sicherheitspuffer, der das Risiko senkt, und durch die einfach nachvollziehbare Funktionsweise bei zeitgleich attraktivem Auszahlungsprofil sind Bonuszertifikate eine geeignete Einstiegsmöglichkeit in die Aktienmärkte. 

Als Grundregel für die Investition in Bonuszertifikate gilt allerdings, dass nur solche Basiswerte ausgewählt werden sollten, von denen der Anleger überzeugt ist und bei denen nicht mit einer Verletzung der Risikoschwelle gerechnet wird.

Hier alle weiteren Infos zu Bonuszertifikaten in der Übersicht:

•        Die Funktionsweise.

Bonuszertifikate beziehen sich auf einzelne Aktien oder Indizes und zum Ende der Laufzeit erfolgt die Rückzahlung mindestens des Nominalbetrages des Anlagepapiers zuzüglich Bonus. Im Normalfall bewegt sich die Verzinsung in einem Rahmen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr.

Der Bonus entfällt und Verluste sind möglich, wenn die Aktie oder der Index die Schwelle unterschreitet, die zu Beginn der Laufzeit festgelegt wurde, wobei diese Schwelle meist bei 30 bis 50 Prozent des Niveaus zum Auflagezeitpunkt liegt.

In diesem Fall wird das Bonuszertifikat zu einem gewöhnlichen Direktinvestment. Steigen die Kurse danach wieder an, profitiert der Anleger aber wieder unmittelbar von den Kursgewinnen.

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Der Bonuswert kommt dann zur Auszahlung, wenn der Kurs während der gesamten Laufzeit nicht unter die vereinbarte Schwelle fällt. In diesem Fall erhält der Anleger den Wert des Bonus auf sein Konto gutgeschrieben.

Beträgt dieser Bonuswert beispielsweise 45 Prozent, so erhält der Anleger also 145 Prozent als Auszahlung, unabhängig davon, ob der Wert tatsächlich um 45 Prozent gestiegen ist. Beträgt der Index zum Ende der Laufzeit mehr als 45 Prozent, erfolgt die Auszahlung der erreichten positiven Indexperformance.

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Sinkt der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit unter die Bonusschwelle, wird das Bonuszertifikat zu einem klassischen Index Zertifikat.

In diesem Fall wird kein Bonus mehr ausgezahlt, allerdings sind Gewinne dann möglich, wenn die Kurse wieder steigen und im Idealfall über dem Ausgangsniveau notiert werden, wovon der Anleger dann unmittelbar profitiert.

 

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Sind die Kurse des Basiswertes deutlich gestiegen, wird der Anleger an diesen Gewinnen direkt beteiligt. Verzeichnet das Bonuszertifikat beispielsweise einen Anstieg von 65 Prozent zum Ende der Laufzeit, wird das Bonuszertifikat zu 165 Prozent zurückgezahlt.

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