Tipps zur Investorensuche

Tipps zur Investorensuche 

Es gibt unterschiedliche Situation, die die Suche nach einem Investor sinnvoll oder sogar notwendig machen, beispielsweise um ein Unternehmen überhaupt gründen, ein geplantes Projekt realisieren oder das Unternehmen ausbauen zu können.

Zudem können fremde Mittel notwendig werden, damit ein krisengebeuteltes Unternehmen weiterhin bestehen und damit letztlich überleben kann.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen sich Banken bei Kreditvergaben sehr zögerlich zeigen, lassen sich Investoren in zwei Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen solche Geldgeber, die ohnehin schon recht viel Kapital verloren haben und jetzt, sofern überhaupt, nur in sichere Anlagen investieren.

Auf der anderen Seite stehen jedoch die Investoren, die sich bereitwillig zu den jetzt günstigen Konditionen an Unternehmen beteiligen, um auf diese Weise später satte Gewinne zu erwirtschaften, wenn es mit der Konjunktur wieder aufwärts geht.

Nun stellt sich aber die Frage, wie ein Unternehmen bei der Suche nach einem geeigneten Investor am besten vorgehen sollte.

Hier daher die wichtigsten Tipps zur Investorensuche:

1.      

Der einfachste, aber wichtigste Tipp ist der, dass das Unternehmen denken muss wie ein Investor. Das bedeutet, das Unternehmen sollte sich in die Lage eines Geldgebers versetzen und kritisch hinterfragen, weshalb der Investor ausgerechnet in dieses Unternehmen investieren sollte.

Liegen keine schlüssigen Argumente vor, ist das Konzept nicht ausgereift oder sind die Erfolgsaussichten nicht definierbar, wird vermutlich niemand das Risiko eingehen, sein Geld in ein solches Projekt zu investieren.

Zudem muss das Unternehmen immer bedenken, dass ein Investor weniger als barmherziger Samariter auftritt, sondern vielmehr als jemand, der sein Kapital einbringt, um damit einen Gewinn zu erzielen.

Insofern kann ein Investor nur durch einen schlüssigen Geschäftsplan inklusive Kostenanalysen überzeugt werden.

2.      

Bevor die Suche nach einem Investor beginnen kann, muss klar sein, wonach überhaupt gesucht wird. Das Unternehmen muss also im Vorfeld festlegen, ob es lediglich einen Geldgeber sucht oder einen Investor, der neben seinem Kapital auch sein Wissen und seine Mitarbeit in das Unternehmen einbringt.

Ein Investor, der rein als Geldgeber fungiert, bringt den Vorteil, dass er keinen direkten Einfluss auf die Geschäftsabläufe nimmt.

Allerdings kann ein solcher Investor sein Geld, je nach vertraglichen Absprachen, bei Unstimmigkeiten oder Negativentwicklungen auch wieder zurückfordern und das Unternehmen so zusätzlich unter Druck setzen. Ein Investor, dem Mitspracherechte eingeräumt werden, unterstützt das Unternehmen auch durch tatkräftige Hilfe.

Dies ist deshalb von Vorteil, weil er bemüht sein wird, das Unternehmen zum Erfolg zu führen, um von seinen Investitionen auch zu profitieren.

3.      

Sind die benötigten Mittel überschaubar, kann es sinnvoll sein, im privaten Umfeld auf Investorensuche zu gehen. Ist dies nicht möglich, können sich Unternehmensberatungen als hilfreiche und erfahrene Ansprechpartner erweisen.

Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Portale, die Unternehmen und Investoren zusammenführen. Auf diesen Seiten können sich Unternehmen und Investoren registrieren und sobald Unternehmenskonzepte eingehen, die für die jeweiligen Investoren interessant sein könnten, werden die Kontakte hergestellt.

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