Spekulationsblasen beim Gold

Die Spekulationsblasen beim Gold 

Wenn es um das Investment in die „Wirtschaft“ und das Wirtschaftswachstum in unserem Land geht, ist es doch so, dass die deutschen Behörden mittlerweile einsehen müssen, dass die wochenlangen Beteuerungen, zu der „amerikanischen Finanzgrippe“ längst nicht mehr aufrecht erhalten können. Man nehme einfach die aktuellen Spekulationsblasen bei Gold, in der Weltwirtschaft. 

 

Ganz gleich ob man nun Gemeinsamkeiten bzw. Verbindungen zwischen der amerikanischen Finanzkrise und der deutschen Wirtschaft erkennen kann, erscheint es sicher vielen Menschen als sehr seltsam, wenn die „erfolgreichen“ Zeiten auf dem Weg der Globalisierung gehen. Sobald es jedoch irgendwo abwärts geht, will scheinbar niemand etwas von dieser „effizienten“ Möglichkeit wissen.

Die Zahlen der Forschungsinstitute und Wirtschaftsexperten sprechen jedoch eine ganz andere Sprache. So wird immer wieder und fast schon im täglichen Rhythmus, die Wachstumsprognose für das laufende und das kommende Jahr, fleißig nach unten korrigiert. So rechnete das Institut für Markoökonomie und Konjunkturforschung im April dieses Jahres nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3% für das Jahr 2008 und es steht zu erwarten, dass auch diese „Hoffnungen“ weiter sinken werden. Dass besonders Banken, Anleger und Exporteure in Deutschland, von dem schwachen Dollarkurs und auch der Immobilienkrise gezeichnet werden, ist sicher längst bekannt. Aber es gibt auch in dieser Situation Unternehmen oder zumindest Privatpersonen, die sich den sinkenden Dollar-Wert mit einer gewissen Schadenfreude ansehen.

Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft

Mittel- bis Langfristig ist es aber utopisch davon auszugehen, dass die sinkende Kaufkraft und der schwächelnde Dollar, keine Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben werden. Obwohl sich hier und da, wie zum Beispiel beim Gold, noch einige Spekulationsblasen für das Investment gebildet haben, kann man derzeit keine eindeutige Empfehlung für eine gute Anlage erwarten. Das Einzige, was zu einem höheren Wirtschaftswachstum verhelfen könnte, wäre ein „einkaufsfreudigerer“ Konsument, was jedoch bei sinkenden Real-Löhnen kaum erreichbar zu sein scheint.

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