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Freitag, 18. Mai 2012
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Beteiligung Unternehmensnachfolge

 

Bei einer Unternehmensnachfolge wird zwischen einer internenen und einer externen Nachfolge unterschieden. Eine interne Unternehmensnachfolge findet innerhalb der Familie oder des Unternehmens statt, bei einer externen Unternehmensnachfolge wird das Unternehmen durch einen Außenstehenden weitergeführt. Eine interne Nachfolge regelt ein Vertrag, die die Modalitäten der Firmenübergabe und Firmenübernahme festhält.

 

Um ein Unternehmen an einen externen Nachfolger verkaufen zu können, bedarf es seitens des Unternehmens einiger Vorbereitungen. Um einen Preis zu erzielen, der den Unternehmer nicht nur für den Wegfall seines meist Lebenswerkes entschädigt und zeitgleich finanziell absichert, sondern dabei das Unternehmen für den potenziellen Nachfolger dennoch interessant macht, muss die Verkäuflichkeit des Unternehmens ermittelt, das Unternehmen bewertet und die Veräußerbarkeit optimiert werden sowie ein Businessplan erstellt werden, der nicht nur die vergangene und aktuelle Unternehmenssituation darlegt, sondern auch langfristige Prognosen enthält.

 

Die Beteiligung Unternehmensnachfolge für einen potentiellen Käufer unterscheidet sich darin, mit welchem Hintergrund das Investment erfolgt. Auf der einen Seite stehen Investoren, die durch den Kauf des Unternehmens den Weg in die Selbständigkeit gehen.

 

Eine derartige Beteiligung an einer Unternehmensnachfolge birgt durch die bereits am Markt etablierte Position des Unternehmens weniger Risiko als eine Neugründung, ist jedoch im Bezug auf die Finanzierung unter Umständen ein langwieriger Prozess. Allerdings kann der Unternehmer dem Käufer insoweit entgegenkommen, als dass er im Zuge der Beteiligung einen Teil der Finanzierung mitträgt.

 Auf der anderen Seite stehen Investoren, die bereits Unternehmer sind. Der häufigste Grund für eine Beteiligung an einer Unternehmensnachfolge liegt hierbei in Wachstumsvorhaben, etwa um durch den Zukauf oder die Fusion mit dem Unternehmen neue Produkte oder Vertriebswege zu erschließen, aber auch Zuliefer- oder Produktionsmöglichkeiten zu gewinnen. Für den Investor spielt bei der Beteiligung an der Unternehmensnachfolge die Integrationsmöglichkeit beider Unternehmen eine ausschlaggebende Rolle. Die Berichte der Wirtschaft, mit aktuellen Meldungen von Insolvensen und Firmenübernahmen. 

 

Weiterführende Ratgeber, Tipps, Investments und Beteiligungen:

10 Allgemeine Sicherheitstipps für Investoren
Die größten Risiken bei Unternehmensbeteiligungen
Kapitalgesellschaften in Deutschland
Zehn Tipps für die Suche nach Venture-Capital
Tipps für eine Existenzgründung
 
 

 

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