Sport als Geldanlage

Tipps und Infos zum Sport als Geldanlage 

Neben Anlageformen wie Aktien, Edelmetallen, Rohstoffen oder Immobilien scheint auch der Sport eine interessante Variante der Kapitalanlage zu sein, vor allem, wenn die teils rekordverdächtigen Ablösesummen, die für Transfers von Spielern beispielsweise im Fußball bezahlt werden, als Referenzen zugrunde gelegt werden.

Grundsätzlich gibt es im Zusammenhang mit Sport mehrere Möglichkeiten, um sein Geld anzulegen und im Idealfall zu vermehren.

 

Hier dazu die wichtigsten Tipps und Infos in der Übersicht:

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Die vermutlicht einfachste, wenn auch spekulativste Variante der Geldanlage im Sport ist die Sportwette.

Diese kann in Wettbüros, im Internet oder auch direkt auf beispielsweise einer Pferderennbahn abgegeben werden und ist mittlerweile für zahlreiche Sportarten wie etwa Pferde- oder Hunderennen, Fußball, Basketball oder Baseball üblich.

Trotz aller Prognosen behält die Sportwette aber immer ihren Charakter als Glücksspiel, so dass sichere Gewinne letztlich nur für die Buchmacher und die Wettbüros möglich sind, vor allem wenn diese ihren Firmensitz in Steuerparadiesen wie beispielsweise Malta oder Gibraltar haben.  

•   Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Aktien eines Sportvereines zu erwerben.

Befindet sich der Verein in einer stabilen wirtschaftlichen Situation und ist er erfolgreich, kann auch der Anleger entsprechende Gewinne erwirtschaften.

Investiert der Anleger größere Geldsummen, stellen einige Vereine auch Genussscheine aus. Dabei handelt es sich um Wertpapiere, die gesetzlich nicht geregelt und je nach Gestaltung mit einer Aktie oder einer Anleihe vergleichbar sind.

Die mögliche Rendite ergibt sich auch bei Genussscheinen aus dem Erfolg des Vereins und seiner Platzierung zum Ende der Saison, wobei der Gewinn umso höher ist, wenn der Verein Titel gewinnt oder erfolgreich an internationalen Wettbewerben teilnimmt.

•   Kauf eines Vereins       

Die dritte, wenn auch für die meisten nicht realisierbare Möglichkeit, besteht im Kauf eines Vereins. Prominente und überaus erfolgreiche Beispiele hierfür wären der englische Fußballclub Chelsea London und sein Besitzer Roman Abramowitsch, der ukrainische Verein Schachtar Donezk und dessen Eigner Rinat Achmetow, der der reichste Mann Europas ist, oder der deutsche Fußballklub TSG 1899 Hoffenheim, der von den Hopp Brüdern finanziell unterstützt wird.

Der Vorteil als Besitzer eines Vereins liegt darin, dass dieser direkten Einfluss auf die Spiereinkäufe und den Mannschaftsaufbau nehmen kann. Ist der Verein so erfolgreich, dass er sich national einen Namen macht und sich auch auf internationalem Parkett wiederfindet, steigen die Einnahmen und die Fernsehgelder, die dem Verein und damit letztlich dem Investor zugute kommen.

Als Fazit bleibt, dass es im Sport verschiedene Wege der Geldanlage mit ebenso unterschiedlichen Gewinnspannen gibt.

Die Rendite hängt dabei ausschließlich vom Erfolg des jeweiligen Vereins ab, so dass Geldanlagen im Sport zumindest hinsichtlich der Wirtschaft oder der Finanzlage und den hier drohenden Finanzkrisen weitestgehend krisensicher sind.

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